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<title>Kernphysik</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Kernphysik</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Kernphysik</b> (oder <b>Nuklearphysik</b>) ist der Teilbereich der <a href="Physik" title="Physik">Physik</a>, der sich mit dem Aufbau und dem Verhalten von <a href="Atomkern" title="Atomkern">Atomkernen</a> beschäftigt. Während die <a href="Atomphysik" title="Atomphysik">Atomphysik</a> sich mit der Physik der <a href="Atomh%C3%BClle" title="Atomhülle">Atomhülle</a> befasst, ist die Kernphysik mit der Aufklärung der Kern<i>struktur</i>, also den Einzelheiten des Aufbaus der Atomkerne und ihrer Reaktionsweisen beschäftigt. Hierzu werden beispielsweise spontane Umwandlungen der Kerne (<a href="Radioaktivit%C3%A4t" title="Radioaktivität">Radioaktivität</a>), <a href="Streuung_(Physik)" title="Streuung (Physik)">Streuvorgänge</a> an Kernen und <a href="Kernreaktion" title="Kernreaktion">Reaktionen</a> mit Kernen <a href="Experimentelle_Physik" class="mw-redirect" title="Experimentelle Physik">experimentell</a> und <a href="Theoretische_Physik" class="mw-redirect" title="Theoretische Physik">theoretisch</a> untersucht.
</p><p>Die <a href="Hochenergiephysik" title="Hochenergiephysik">Hochenergiephysik</a> und <a href="Elementarteilchenphysik" class="mw-redirect" title="Elementarteilchenphysik">Elementarteilchenphysik</a> haben sich aus der Kernphysik heraus gebildet und wurden daher früher mit zu ihr gezählt; die eigentliche Kernphysik wurde dann zur Unterscheidung manchmal als <i>Niederenergie</i>-Kernphysik bezeichnet. Die <a href="Reaktorphysik" title="Reaktorphysik">Reaktorphysik</a> ist zu großen Teilen aus der Kernphysik heraus entstanden.
</p><p>Die auf der <a href="Kernspaltung" title="Kernspaltung">Kernspaltung</a> und <a href="Kernfusion" title="Kernfusion">Kernfusion</a> beruhenden Technologien zur friedlichen Nutzung von <a href="Kernenergie" title="Kernenergie">Kernenergie</a> (siehe <a href="Kerntechnik" title="Kerntechnik">Kerntechnik</a>) und für <a href="Gleichgewicht_des_Schreckens" title="Gleichgewicht des Schreckens">militärische Zwecke</a> haben sich u.&nbsp;a. aus bestimmten Forschungsergebnissen der Kernphysik entwickelt. Es ist aber irreführend, dieses technisch-wirtschaftlich-politische Gebiet als „die Kernphysik“ zu bezeichnen.
</p><p>Personen, die in diesem Fachgebiet arbeiten oder gearbeitet haben, werden als <i>Kernphysiker</i> bezeichnet. Umgangssprachlich wird auch der Begriff „Atomwissenschaftler“ verwendet. In der Anfangsphase sprach man von <i>Atomphysikern</i>, wobei die Atomphysik, wie oben erwähnt, eine eigene Disziplin ist.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beschreibung">Beschreibung</h2></div>
<p>Kernphysik wird sowohl theoretisch als auch experimentell betrieben. Ihr wichtigstes theoretisches Hilfsmittel ist die <a href="Quantenmechanik" title="Quantenmechanik">Quantenmechanik</a>. Experimentelle Werkzeuge sind z.&nbsp;B. <a href="Kernreaktor" title="Kernreaktor">Kernreaktoren</a> (speziell die <a href="Forschungsreaktor" title="Forschungsreaktor">Forschungsreaktoren</a>), <a href="Teilchendetektor" title="Teilchendetektor">Teilchen-</a> und <a href="Strahlungsdetektor" title="Strahlungsdetektor">Strahlungsdetektoren</a>, <a href="Teilchenbeschleuniger" title="Teilchenbeschleuniger">Teilchenbeschleuniger</a> und die <a href="Vakuumtechnik" title="Vakuumtechnik">Vakuumtechnik</a>. Diese und andere Werkzeuge befinden sich häufig als Teil weiterer Gebäude auf einem dafür eingerichteten Forschungszentrum. Zusammengefasst spricht man von Kernanlagen oder kerntechnischen Anlagen, umgangssprachlich auch von Atomanlagen. Es gibt jedoch auch Institute, die Kern- oder Nuklearforschung ohne Anlagen betreiben oder betrieben haben, beispielsweise das <a href="Niels-Bohr-Institut" title="Niels-Bohr-Institut">Niels-Bohr-Institut</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aufgaben">Aufgaben</h3></div>
<p>Die Aufgabe der „reinen“ Kernphysik im Sinne von Grundlagenforschung ist die Aufklärung und Erklärung der Kern<i>struktur</i>, also der Einzelheiten des Aufbaus der Atomkerne, sowie ihres Verhaltens in Kernreaktionen.
</p><p>Aus der Untersuchung der Radioaktivität und von Reaktionen mit Kernen haben sich viele <i>Anwendungen</i> entwickelt, beispielsweise
</p>
<ul><li>Energiegewinnung aus Kernreaktionen mittels <a href="Kernreaktor" title="Kernreaktor">Kernreaktoren</a> und <a href="Kernfusionsreaktor" title="Kernfusionsreaktor">Kernfusionsreaktoren</a>,</li>
<li>medizinische Diagnose- und Therapieverfahren (etwa <a href="Szintigraphie" class="mw-redirect" title="Szintigraphie">Szintigraphie</a>, <a href="Brachytherapie" title="Brachytherapie">Brachytherapie</a>), zusammengefasst <a href="Nuklearmedizin" title="Nuklearmedizin">Nuklearmedizin</a> genannt,</li>
<li>chemische Anwendungen in der <a href="Radiochemie" title="Radiochemie">Radiochemie</a> bzw. <a href="Kernchemie" title="Kernchemie">Kernchemie</a>,</li>
<li>Verfahren zur vorbeugenden Schadenserkennung in Rohrleitungen mittels <a href="Gammastrahlung" title="Gammastrahlung">Gammastrahlung</a>,</li>
<li>Herstellung von Materialoberflächen mit besonderen Eigenschaften mittels <a href="Ionenimplantation" title="Ionenimplantation">Ionenimplantation</a>,</li>
<li>Hilfsmethoden für andere Forschungsgebiete wie die <a href="Radiokarbonmethode" title="Radiokarbonmethode">Radiokohlenstoffdatierung</a> in der Archäologie oder die <a href="Kosmochemie" title="Kosmochemie">Kosmochemie</a>.</li></ul>

<p>Typische Größenordnungen im Bereich der Atomkerne und Kernprozesse sind
</p>
<ul><li>Längen: 1&nbsp;<a href="Meter#Gebräuchliche_dezimale_Vielfache" title="Meter">Fermi</a> = 1&nbsp;fm = 10<sup>−15</sup>&nbsp;m</li>
<li>Energien: 100&nbsp;<a href="Elektronenvolt" title="Elektronenvolt">keV</a> bis 100&nbsp;<a href="Elektronenvolt" title="Elektronenvolt">MeV</a></li></ul>
<p>Ein Atomkern ist aus <i>Z</i> <a href="Proton" title="Proton">Protonen</a> und <i>N</i> <a href="Neutron" title="Neutron">Neutronen</a> aufgebaut, zusammen als <i>A=Z+N</i> <a href="Nukleon" title="Nukleon">Nukleonen</a> bezeichnet. Im neutralen Atom kommen <i>Z</i> Elektronen hinzu. Die Anzahl <i>Z</i> der Protonen heißt Kernladungszahl und ist auch die die <a href="Ordnungszahl" title="Ordnungszahl">Ordnungszahl</a> des betreffenden chemischen Elementes. Die Masse des Kerns wird fast ausschließlich durch die Gesamtzahl <i>A</i> der Nukleonen bestimmt, <i>A</i> wird deshalb auch <a href="Massenzahl" title="Massenzahl">Massenzahl</a> genannt. Atomarten mit gleicher Ordnungszahl gehören zum selben Element, bei unterschiedlicher Neutronenzahl werden sie als <a href="Isotop" title="Isotop">Isotope</a> des jeweiligen Elements bezeichnet. Während die chemischen Eigenschaften (fast) nur von der Ordnungszahl des Kerns abhängen, werden seine physikalischen Eigenschaften sowohl von der Ordnungszahl als auch von der Neutronenzahl bestimmt.
</p><p>Bei der Beschreibung von Kernreaktionen und Stoßvorgängen ist der Begriff des <a href="Wirkungsquerschnitt" title="Wirkungsquerschnitt">Wirkungsquerschnitts</a> von Bedeutung. Der Wirkungsquerschnitt für einen bestimmten Vorgang ist ein Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Vorgang im Einzelfall eintritt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die Darstellung orientiert sich vor allem an <a href="Friedrich_Hund" title="Friedrich Hund">Friedrich Hund</a>: <i>Geschichte der physikalischen Begriffe</i><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="J%C3%B6rn_Bleck-Neuhaus" title="Jörn Bleck-Neuhaus">Jörn Bleck-Neuhaus</a>: <i>Elementare Teilchen</i>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Siehe auch die übergeordnete Chronologie unter <a href="Atomzeitalter" title="Atomzeitalter">Atomzeitalter</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Radioaktivität"><span id="Radioaktivit.C3.A4t"></span>Radioaktivität</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Entdeckung_der_Radioaktivit%C3%A4t" title="Entdeckung der Radioaktivität">Entdeckung der Radioaktivität</a></div>
<p>Die natürliche Radioaktivität wurde 1895 von <a href="Antoine_Henri_Becquerel" class="mw-redirect" title="Antoine Henri Becquerel">Antoine Henri Becquerel</a> anhand der Schwärzung einer <a href="Fotoplatte" title="Fotoplatte">Fotoplatte</a> entdeckt, aber erst gegen 1915 richtig als kernphysikalische Erscheinung eingeordnet. Wichtige Entdeckungen, zunächst vor allem durch <a href="Pierre_Curie" title="Pierre Curie">Pierre Curie</a> und <a href="Marie_Curie" title="Marie Curie">Marie Curie</a>, waren, dass es verschiedene radioaktive Elemente gibt, die zum Teil auch erst in dem Prozess entstehen. Becquerel und das Ehepaar Curie erhielten für ihre Versuche zur Radioaktivität, die man als den historischen Beginn der Kernforschung bezeichnen könnte, 1903 den <a href="Nobelpreis_f%C3%BCr_Physik" title="Nobelpreis für Physik">Nobelpreis für Physik</a>. Die Strahlen wurden anfangs nur durch ihre verschiedene Durchdringungsfähigkeit unterschieden und 1900 von <a href="Ernest_Rutherford" title="Ernest Rutherford">Ernest Rutherford</a> Alpha-, Beta- und Gammastrahlen benannt. Er entdeckte 1900, dass die radioaktiven Elemente sich in andere Elemente umwandeln, sowie das <a href="Zerfallsgesetz" title="Zerfallsgesetz">Zerfallsgesetz</a>, das den exponentiellen Zerfall einer reinen radioaktiven Substanz beschreibt. Da die Radioaktivität sich nicht durch chemische oder physikalische Beeinflussung beschleunigen oder verzögern lässt, schloss er richtig, dass es sich bei den Umwandlungen um rein zufällige Prozesse handeln muss. Der Zufallscharakter der ganzen Erscheinung wurde durch <a href="Egon_von_Schweidler" class="mw-redirect" title="Egon von Schweidler">Egon von Schweidler</a> 1905 anhand der erwarteten statischen Fluktuationen nachgewiesen und konnte auch durch <a href="Szintillation_(Strahlungsphysik)" title="Szintillation (Strahlungsphysik)">Szintillation</a> (<a href="William_Crookes" title="William Crookes">William Crookes</a> 1903) und Teilchenspuren in der <a href="Nebelkammer" title="Nebelkammer">Nebelkammer</a> (<a href="Charles_Thomson_Rees_Wilson" title="Charles Thomson Rees Wilson">Charles Wilson</a> 1911) sichtbar gemacht werden. Solche Beobachtungen haben nicht unwesentlich dazu beigetragen, aus der Hypothese, dass es Atome gäbe, eine wissenschaftliche Gewissheit zu machen. 1909 zeigt Rutherford weiter, dass es sich bei Alphateilchen um doppelt ionisierte Heliumatome handelt. Nach den 1912/13 von <a href="Kasimir_Fajans" title="Kasimir Fajans">Kasimir Fajans</a> und <a href="Frederick_Soddy" title="Frederick Soddy">Frederick Soddy</a> gefundenen <a href="Fajans-soddysche_Verschiebungss%C3%A4tze" class="mw-redirect" title="Fajans-soddysche Verschiebungssätze">Verschiebungssätzen</a> war klar, dass das chemische Element sich bei Alpharadioaktivität um <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta Z=-2}">
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</p><p>Die lange Lebensdauer der Alphastrahler wurde 1928 von <a href="George_Gamov" class="mw-redirect" title="George Gamov">George Gamov</a> auf den quantenmechanischen <a href="Tunneleffekt" title="Tunneleffekt">Tunneleffekt</a> zurückgeführt, der vor allem auch ihre Abhängigkeit von der Energie der Alphateilchen erklären konnte. Zur Erklärung der Betaradioaktivität postulierte <a href="Enrico_Fermi" title="Enrico Fermi">Enrico Fermi</a> 1934 eine eigene <a href="Schwache_Wechselwirkung" title="Schwache Wechselwirkung">schwache Wechselwirkung</a>, in der die emittierten Elektronen zusammen mit den (damals hypothetischen) Neutrinos nach der Einsteinformel <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle E=m\,c^{2}}">
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</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entdeckung_des_Atomkerns">Entdeckung des Atomkerns</h3></div>
<p>Bereits im Jahre 1903 folgerte <a href="Philipp_Lenard" title="Philipp Lenard">Philipp Lenard</a> aus der überraschenden Durchlässigkeit von Metallfolien für schnelle Elektronen, dass Atome einen äußerst kleinen schweren Kern besitzen müssten<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und widersprach damit dem gleichzeitig entstandenen <a href="Thomsonsches_Atommodell" title="Thomsonsches Atommodell">Thomsonschen Atommodell</a> („Rosinenkuchen-Modell“, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">plum pudding model</span>). Diesem allerdings allgemein akzeptierten Modell zufolge sollte das Atom aus Elektronen in einer diffusen positiv geladenen Wolke in gleichmäßig verteilter, positiv geladener Masse bestehen. Das eigentliche Schlüsselexperiment bei der Entdeckung des Atomkerns gelang 1910 dem Doktoranden <a href="Ernest_Marsden" title="Ernest Marsden">Ernest Marsden</a> im Labor des Nobelpreisträgers <a href="Ernest_Rutherford" title="Ernest Rutherford">Ernest Rutherford</a>. Bei Kontrollversuchen zur Herstellung eines scharf begrenzten Strahls von α-Teilchen hatte er bemerkt, dass die Teilchen durch dünne Metallfolien zwar zu 99,99&nbsp;% fast ohne Ablenkung hindurchgehen, in vereinzelten Fällen aber auch um mehr als 90° abgelenkt werden. Diese starke Ablenkung stand im Widerspruch zum Ergebnis, das nach dem Thomsonschen Atommodell erwartet werden musste. Bekannt war, dass α-Teilchen ionisierte Atome des Edelgases Helium sind und weder von den positiv geladenen Wolken noch von zahlreichen Zusammenstößen mit den Elektronen so weit von ihrer Bahn abgelenkt werden könnten. Ziel der Versuche in Rutherfords Labor war es eigentlich, die Eigenschaften dieser Wolke näher zu untersuchen. Rutherford interpretierte das unerwartete Ergebnis so, dass die Atome der Folie größtenteils aus leerem Raum bestanden, der die Alphateilchen ungehindert passieren ließ, während kleine, elektrisch geladene Partikel darin existierten, die die Alphateilchen aufgrund ihrer großen Masse bei einem der seltenen besonders engen Zusammenstöße sehr stark aus ihrer Bahn werfen konnten. Kurze Überschlagsrechnungen zeigten Rutherford, dass diese „Kerne“ mindestens 1000 Mal kleiner als das Atom sein, aber praktisch seine ganze Masse enthalten mussten. Ob sie positiv oder negativ geladen waren, ließ sich auf diesem Weg nicht entscheiden.
</p><p>Diese Vorstellung wurde unterstützt durch <a href="Henry_Moseley_(Physiker)" title="Henry Moseley (Physiker)">Henry Moseley</a>, der 1915 bei 40 Elementen nachwies, dass die Photonen der <a href="Charakteristische_R%C3%B6ntgenstrahlung" title="Charakteristische Röntgenstrahlung">charakteristischen Röntgenstrahlung</a> der schweren Elemente genau der Formel genügten, die 1913 von <a href="Niels_Bohr" title="Niels Bohr">Niels Bohr</a> für die innersten Bahnen des Elektrons im Coulombfeld einer positiven Punktladung aufgestellt worden waren, wenn die richtige Ordnungszahl für die Kernladung eingesetzt wurde. Die Durchmesser dieser Bohrschen Bahnen sind bis zu 100-mal kleiner als der Atomdurchmesser.
</p><p>Eine endliche Größe des Atomkerns war, ebenfalls von Rutherford, 1919 dadurch nachgewiesen worden, dass die Ablenkung von Alphateilchen, die dem Mittelpunkt des Coulombpotentials näher als einige <a href="Femtometer" class="mw-redirect" title="Femtometer">fm</a> gekommen waren, nicht mehr der für Punktladungen berechneten Häufigkeitsverteilung folgte. Dies Phänomen heißt „anomale <a href="Rutherfordstreuung" class="mw-redirect" title="Rutherfordstreuung">Rutherfordstreuung</a>“ und diente noch bis in die 1950er Jahre zur genaueren Bestimmung der Kernradien.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bestandteile_und_Größe_des_Atomkerns"><span id="Bestandteile_und_Gr.C3.B6.C3.9Fe_des_Atomkerns"></span>Bestandteile und Größe des Atomkerns</h3></div>
<p>1919 fand Rutherford auf einer Aufnahme mit der <a href="Nebelkammer" title="Nebelkammer">Nebelkammer</a> den Beweis, dass ein energiereiches Alphateilchen aus einem Stickstoffkern einen Wasserstoffkern herausgeschlagen hatte. Er sah im Wasserstoffkern einen universellen Baustein aller Kerne und gab ihm den Namen „Proton“. Da durch die <a href="Massenspektrometrie" title="Massenspektrometrie">Massenspektrometrie</a> um diese Zeit schon festgestellt worden war, dass die Atome aller Elemente nahezu ganzzahlige Atomgewichte <i>A</i> hatten, nahm Rutherford an, die Kerne mit Massenzahl <i>A</i> und Ordnungszahl <i>Z</i> seien aus einer Anzahl <i>A</i> Protonen und (<i>A–Z</i>) Elektronen zusammengesetzt. Dieses Proton-Elektron-Modell wurde lange Zeit als gültig angenommen, bis 1932 von <a href="James_Chadwick" title="James Chadwick">James Chadwick</a> das Neutron entdeckt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kernspin,_magnetisches_Dipolmoment,_elektrisches_Quadrupolmoment"><span id="Kernspin.2C_magnetisches_Dipolmoment.2C_elektrisches_Quadrupolmoment"></span>Kernspin, magnetisches Dipolmoment, elektrisches Quadrupolmoment</h3></div>
<p>Die <a href="Hyperfeinstruktur" title="Hyperfeinstruktur">Hyperfeinstruktur</a>, eine Aufspaltung der Spektrallinien von der Größenordnung 1:10<sup>−5</sup> (im optischen Bereich) wurde 1924 entdeckt und durch die Existenz eines Kernspins gedeutet, der ein magnetisches Moment des Kerns bedingt. Je nach Einstellwinkel zum Drehimpuls bzw. magnetischem Moment der Atomhülle ergeben sich diese extrem geringen Zusatzenergien. Aus der Zahl der durch die Aufspaltung entstandenen Linien und ihrer Verschiebung in einem zusätzlich angelegten Magnetfeld (<a href="Zeeman-Effekt" title="Zeeman-Effekt">Zeeman-Effekt</a>) konnte 1927 zum ersten Mal der Spin eines schweren Kerns bestimmt werden (<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {}_{83}^{209}\mathrm {Bi} ,\ I=9/2}">
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {}_{83}^{209}\mathrm {Bi} ,\ I=9/2}</annotation>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6bcb772bcc246c5da1c4c6dc0481311c5a935217.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.005ex; width:14.363ex; height:3.176ex;" alt="{\displaystyle {}_{83}^{209}\mathrm {Bi} ,\ I=9/2}" loading="lazy"></span>).
</p><p>Der Spin 1/2 des Protons wurde 1927 anhand eines scheinbar sehr fernliegenden Phänomens nachgewiesen, einer Anomalie in der Temperaturabhängigkeit der <a href="Spezifische_W%C3%A4rmekapazit%C3%A4t" title="Spezifische Wärmekapazität">spezifischen Wärme</a> von Wasserstoff bei Temperaturen unter 100&nbsp;K. Die Erklärung beruht darauf, dass das H<sub>2</sub>-Molekül bei diesen Temperaturen in einer von zwei stabilen <a href="Allotrop" class="mw-redirect" title="Allotrop">allotropen</a> Formen vorliegt, bei denen sich die Spins der beiden Protonen zu 0 oder zu 1 koppeln. Der Energieunterschied beider Formen ist extrem klein (ca. 10<sup>−12</sup>&nbsp;eV), die quantenmechanischen Zustände der Moleküle haben aber entgegengesetzte Symmetrie und zeigen daher verschiedene Rotationsspektren. Diese drücken sich bei tiefen Temperaturen in der spezifischen Wärme aus.
</p><p>Das magnetische Moment des Protons wurde von <a href="Otto_Stern_(Physiker)" title="Otto Stern (Physiker)">Otto Stern</a> u.&nbsp;a. nachgewiesen, indem an einem extrem eng fokussierten H<sub>2</sub>-Molekülstrahl in einem inhomogenen Magnetfeld eine geringe Aufweichung beobachten konnten. Der Versuch ist analog zur Aufspaltung eines Atomstrahls mit Atomen mit einem ungepaarten Elektron (<a href="Stern-Gerlach-Versuch" title="Stern-Gerlach-Versuch">Stern-Gerlach-Versuch</a> von 1923). Die Ablenkung der Moleküle durch die Kraft auf die Momente der beiden Protonen war ca. 700 Mal kleiner als die, die vom magnetischen Moment der beiden Elektronen verursacht würde, und blieb überhaupt nur sichtbar, weil die beiden Elektronen im H<sub>2</sub>-Molekül ihre magnetischen Momente exakt antiparallel ausrichten. Der ermittelte Protonen-<a href="Land%C3%A9-Faktor" title="Landé-Faktor"><i>g</i>-Faktor</a> von mindestens <i>g</i>&nbsp;=&nbsp;5 (statt wie beim Elektron <i>g</i>&nbsp;=&nbsp;2 oder wie klassisch erwartet <i>g</i>&nbsp;=&nbsp;1) zeigte, dass Proton und Elektron grundlegend verschiedene Elementarteilchen sind. 1937 erweiterte <a href="Isidor_Rabi" class="mw-redirect" title="Isidor Rabi">Isidor Rabi</a> die Apparatur so, dass die magnetische Energieaufspaltung mittels einer Resonanzmethode nachzuweisen war. Damit steigerte er die Genauigkeit auf 4 Dezimalstellen und maß auch das magnetische Moment anderer Kerne, u.&nbsp;a. das des Deuterons, das (näherungsweise) die Summe der Momente von Proton und Neutron ist. Der Spin des Neutrons war bereits durch Beobachtung der optischen Hyperfeinstruktur an geeigneten Kernen zu 1/2 ermittelt worden.
</p><p>Ab 1935 wurde in der Hyperfeinstruktur von Kernen mit Kernspin ≥&nbsp;1 entdeckt, dass die Niveauabstände nicht genau der linearen Abhängigkeit folgten, die bei Wechselwirkung von Dipolen gilt, sondern einen quadratischen Beitrag hatten. Die mögliche Erklärung war das elektrische Quadrupolmoment aufgrund einer permanenten Abweichung von der Kugelgestalt. Dies wurde erst im Lauf der 1940er Jahre allmählich akzeptiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Massendefekt,_Bindungsenergie,_Fusion,_Spaltung"><span id="Massendefekt.2C_Bindungsenergie.2C_Fusion.2C_Spaltung"></span>Massendefekt, Bindungsenergie, Fusion, Spaltung</h3></div>
<p>Um 1920 war durch die immer genaueren Massenbestimmungen der Kerne in <a href="Massenspektrometer" class="mw-redirect" title="Massenspektrometer">Massenspektrometern</a> erwiesen, dass alle Kerne etwas leichter sind als die Summe der Massen ihrer Bausteine (damals als Protonen und Elektronen angenommen). Einen Zusammenhang mit der Bindungsenergie vermutete erstmals <a href="Arthur_Stanley_Eddington" title="Arthur Stanley Eddington">Arthur Eddington</a>, das war die erste praktische Anwendung der Einsteinschen Formel <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle E=m\,c^{2}}">
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</p><p>Anfang der 1930er Jahre war bei allen Kernen der Massendefekt mit ca. 1&nbsp;% Genauigkeit bestimmt worden. Zur gleichen Zeit erreichten die <a href="Teilchenbeschleuniger" title="Teilchenbeschleuniger">Teilchenbeschleuniger</a> Energien knapp unter 1&nbsp;MeV, sodass es möglich war, bei Reaktionen wie <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {}_{3}^{7}\mathrm {Li} +{}_{1}^{1}\mathrm {H} \to {}_{2}^{4}\mathrm {He} +{}_{2}^{4}\mathrm {He} }">
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</p><p>Demnach war Kernspaltung energetisch möglich, galt aber als ausgeschlossen, bis sie durch <a href="Otto_Hahn" title="Otto Hahn">Otto Hahn</a>, <a href="Fritz_Strassmann" class="mw-redirect" title="Fritz Strassmann">Fritz Strassmann</a> und <a href="Lise_Meitner" title="Lise Meitner">Lise Meitner</a> 1938/39 überraschend entdeckt wurde. Mit dem Ziel, die Energiefreisetzung von über 200&nbsp;MeV pro Urankern für eine Bombe nie dagewesener Zerstörungskraft auszunutzen, setzte in Deutschland, Großbritannien und den USA eine intensive staatliche Forschung ein. Die Fülle der dabei gewonnenen Daten und Erkenntnisse wurde großenteils erst in den 1950er Jahren der allgemeinen Wissenschaft zur Verfügung gestellt. 1942 wurde in den USA der erste <a href="Kernreaktor" title="Kernreaktor">Kernreaktor</a> in Betrieb gesetzt. Das erste neue chemische Element, <a href="Plutonium" title="Plutonium">Plutonium</a> (<i>Z</i>&nbsp;=&nbsp;94), das auch für eine Bombe geeignet war, wurde in Reaktoren (durch Neutroneneinfang an Urankernen) tonnenweise hergestellt. Die Fusion von Wasserstoff zu Helium (in der Form <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {}_{1}^{3}\mathrm {H} +{}_{1}^{2}\mathrm {H} \to {}_{2}^{4}\mathrm {He} +{}_{0}^{1}\mathrm {n} }">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/69a9adbf73ebe2b67ee28433845c9db66a02e063.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.005ex; width:21.066ex; height:3.176ex;" alt="{\displaystyle {}_{1}^{3}\mathrm {H} +{}_{1}^{2}\mathrm {H} \to {}_{2}^{4}\mathrm {He} +{}_{0}^{1}\mathrm {n} }" loading="lazy"></span>) wurde 1952 in der ersten H-Bombe realisiert. Bei weiteren Testexplosionen mit immer stärkeren Bomben wurden in den Überresten weitere, durch vielfachen Neutroneneinfang neu gebildete Transurane nachgewiesen (um 1960 etwa bis <i>Z</i>&nbsp;=&nbsp;103). Zu den Einzelheiten siehe <a href="Kernwaffe" title="Kernwaffe">Kernwaffe</a> und <a href="Kernwaffentechnik" title="Kernwaffentechnik">Kernwaffentechnik</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kernmodelle">Kernmodelle</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Atomkern" title="Atomkern">Atomkern</a></i></div>
<p>Bezüglich der Zusammensetzung der Kerne wurde das Proton-Elektron-Modell von 1920 nach der Entdeckung des Neutrons 1932 durch das Proton-Neutron-Modell abgelöst. Für die einzigartige Stärke der Anziehungskräfte wurde eine eigene <a href="Starke_Wechselwirkung" title="Starke Wechselwirkung">Starke Wechselwirkung</a> postuliert, deren mögliches Zustandekommen zusammen mit ihrer kurzen Reichweite erstmals 1937 von <a href="Hideki_Yukawa" title="Hideki Yukawa">Hideki Yukawa</a> durch den ständige Erzeugung, Austausch und Absorption eines hypothetischen Teilchens gedeutet wurde. Dieses Teilchen wurde von <a href="Cecil_Powell" title="Cecil Powell">Cecil Powell</a> 1947 in der <a href="H%C3%B6henstrahlung" class="mw-redirect" title="Höhenstrahlung">Höhenstrahlung</a> entdeckt und <a href="Pion" title="Pion">Pion</a> genannt.
</p><p>Für die Bindungsenergie und damit den Massendefekt stellte Carl Friedrich v.&nbsp;Weizsäcker 1935 das <a href="Tr%C3%B6pfchenmodell" title="Tröpfchenmodell">Tröpfchenmodell</a> auf, in dem das Zusammenwirken von starker Kernkraft und elektrostatischer Abstoßung rein phänomenologisch modelliert wird. Ein darüber hinausgehendes Verständnis der Struktur der Kerne wurde erst 1949 durch das <a href="Schalenmodell_(Kernphysik)" title="Schalenmodell (Kernphysik)">Schalenmodell</a> von <a href="Maria_Goeppert-Mayer" title="Maria Goeppert-Mayer">Maria Goeppert-Mayer</a> und (unabhängig) <a href="J._Hans_D._Jensen" class="mw-redirect" title="J. Hans D. Jensen">J.&nbsp;Hans D.&nbsp;Jensen</a> möglich, die analog zum Schalenmodell der Atomhülle die Nukleonen als gebundene Teilchen in einem gemeinsamen sphärischen Potentialtopf betrachteten. Damit setzten sie sich darüber hinweg, dass das Zustandekommen dieses gemeinsamen Potentials aus der kurzreichweitigen Kernkraft heraus nicht zu begründen war. Das Schalenmodell war äußerst erfolgreich u.&nbsp;a. bei der Erklärung der „magischen Zahlen“, die die Kerne mit besonders fester Bindung auszeichneten, sowie der Abfolge von Kernspins und magnetischen Momenten bei einem sukzessiven Aufbau der Kerne aus Protonen und Neutronen. Im Jahr 1963 wurden <a href="Eugene_Paul_Wigner" title="Eugene Paul Wigner">Wigner</a> (für <a href="Symmetrie_(Physik)" title="Symmetrie (Physik)">Symmetrie-Prinzipien</a>), Goeppert-Mayer und Jensen (jeweils für das Schalenmodell) der <a href="Nobelpreis_f%C3%BCr_Physik" title="Nobelpreis für Physik">Nobelpreis für Physik</a> verliehen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings konnte das Schalenmodell mit seinem kugelsymmetrischen Potentialtopf weder die Quadrupolmomente noch die kollektiven Anregungen deuten, die sich mit der Entwicklung der <a href="Gammaspektroskopie" title="Gammaspektroskopie">Gammaspektroskopie</a> mit <a href="Szintillationsz%C3%A4hler" title="Szintillationszähler">Szintillationszählern</a> in immer mehr Anregungsspektren von Kernen zwischen den magischen Zahlen zeigten. Basierend auf Ideen von <a href="James_Rainwater" title="James Rainwater">James Rainwater</a> schlugen <a href="Aage_Bohr" class="mw-redirect" title="Aage Bohr">Aage Bohr</a> und <a href="Ben_Mottelson" title="Ben Mottelson">Ben Mottelson</a> 1954 das Kollektivmodell mit stabiler ellipsoidischer Deformation vor. Rainwater, Bohr und Mottelson wurden im Jahr 1975 dafür zur gleichen Teilen der Nobelpreis verliehen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dem Schalenmodell als einem Modell unabhängiger Teilchenbewegungen schien das zunächst schwer zu vereinbaren. Das schließlich erfolgreiche vereinheitlichte Modell wurde in den 1960er Jahren ausgearbeitet.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kernreaktionen">Kernreaktionen</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Kernreaktion" title="Kernreaktion">Kernreaktion</a></i></div>
<p>Nach dem elastischen Stoß von Heliumkernen an Goldkernen im Rutherfordexperiment von 1910 wurde eine echte Reaktion zwischen zwei Kernen erstmals 1919 in einer Nebelkammeraufnahme beobachtet, ebenfalls von Rutherford. Sie führte zu der Entdeckung, dass der Wasserstoffkern in anderen Kernen als Baustein enthalten ist, weshalb er einen eigenen Namen erhielt: Proton (Reaktion <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {}_{\ 7}^{14}\mathrm {N} +{}_{2}^{4}\alpha \to {}_{\ 8}^{17}\mathrm {O} +{}_{1}^{1}\mathrm {p} }">
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {}_{\ 93}^{239}\mathrm {Np} ,{}_{\ 94}^{239}\mathrm {Pu} }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/59314aa578cf51c52cbe2b7dadf64c654c2ee5e7.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.005ex; width:12.341ex; height:3.176ex;" alt="{\displaystyle {}_{\ 93}^{239}\mathrm {Np} ,{}_{\ 94}^{239}\mathrm {Pu} }" loading="lazy"></span>, später in den Überresten von H-Bomben-Explosionen bis etwa <i>Z</i>&nbsp;=&nbsp;100). 1938 wurde durch Hahn, Straßmann und Meitner entdeckt, dass Neutroneneinfang auch Kernspaltung auslösen kann. Ab 1946 wurden neue Elementarteilchen entdeckt, die in Kernreaktionen der <a href="H%C3%B6henstrahlung" class="mw-redirect" title="Höhenstrahlung">Höhenstrahlung</a> und an <a href="Teilchenbeschleuniger" title="Teilchenbeschleuniger">Teilchenbeschleunigern</a> entstanden waren (<a href="Pion" title="Pion">Pion</a>, <a href="%CE%9B-Baryon" title="Λ-Baryon">Lambdateilchen</a> etc.). Die Möglichkeit, einen Kern durch das elektrische Feld beim Vorbeiflug eines schnellen zweiten Kerns anzuregen (<i>Coulombanregung</i>), wurde ab 1949 zum Studium kollektiver Anregungen genutzt. Zugleich begann die Erforschung der Teilchenübertragung in Reaktionen mit schnellen Projektilen (z.&nbsp;B. <i>Abstreifen</i> eines Neutrons aus einem vorbeifliegenden Deuteron), die durch den neuen Reaktionsmechanismus der <i>direkten Reaktion</i> erklärt wurde und eine Fülle von Daten zur Struktur der Kerne in den so gebildeten Zuständen hervorbrachte. Ab den 1960er bis 1970er Jahren wurden zunehmend an <a href="Schwerionenbeschleuniger" title="Schwerionenbeschleuniger">Schwerionenbeschleunigern</a> die Reaktionen von zwei schweren Kernen bei hochenergetischen Stößen untersucht. Als neuer Typ zeigte sich dabei die <i><a href="Streuexperiment#Quasielastische_und_tief_inelastische_Streuung" title="Streuexperiment">tiefinelastische Reaktion</a></i>, bei der das Projektil tief in den Targetkern eindringt, die Kernmaterie gleichsam zum „Aufkochen“ bringt und Anzeichen eines Phasenwechsels analog zur Verdampfung einer Flüssigkeit hervorruft. Mit solchen Reaktionen wurden die extrem schweren und meist kurzlebigen Kerne oberhalb von <i>Z</i>&nbsp;=&nbsp;99 hergestellt. Ist das hochenergetische Projektil hingegen ein Proton, findet häufig eine <i><a href="Spallation" title="Spallation">Spallation</a></i> statt, das ist im ersten Schritt eine Verteilung der Einschussenergie auf alle Nukleonen des getroffenen Kerns, gefolgt von Abregung durch Verdampfung von (vorzugsweise) Neutronen oder Spaltung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kernspaltung">Kernspaltung</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Kernspaltung" title="Kernspaltung">Kernspaltung</a></i></div>
<p><a href="Otto_Hahn" title="Otto Hahn">Otto Hahn</a> und sein Assistent <a href="Fritz_Stra%C3%9Fmann" title="Fritz Straßmann">Fritz Straßmann</a> entdeckten im Dezember 1938, dass durch Bestrahlung mit Neutronen <a href="Uran" title="Uran">Urankerne</a> gespalten werden (induzierte <a href="Kernspaltung" title="Kernspaltung">Kernspaltung</a>). Später wurde nachgewiesen, dass bei diesem Prozess ein großer Energiebetrag sowie weitere Neutronen freigesetzt werden, sodass eine Spaltungs-<a href="Kettenreaktion_(Kernphysik)" class="mw-redirect" title="Kettenreaktion (Kernphysik)">Kettenreaktion</a> und damit die Freisetzung technisch nutzbarer Energiemengen in kurzer Zeit, also bei hoher <a href="Leistung_(Physik)" title="Leistung (Physik)">Leistung</a>, möglich ist. Darauf begannen, etwa gleichzeitig mit dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a>, Forschungsarbeiten zur Nutzung dieser Energie für zivile oder militärische Zwecke. In Deutschland arbeiteten unter anderem <a href="Carl_Friedrich_von_Weizs%C3%A4cker" title="Carl Friedrich von Weizsäcker">Carl Friedrich von Weizsäcker</a> und <a href="Werner_Heisenberg" title="Werner Heisenberg">Werner Heisenberg</a> an der Entwicklung eines <a href="Kernreaktor" title="Kernreaktor">Kernreaktors</a>; die Möglichkeit einer <a href="Kernwaffe" title="Kernwaffe">Kernwaffe</a> wurde gesehen, aber nicht ernsthaft verfolgt, weil die voraussehbare Entwicklungsdauer für den herrschenden Krieg zu lang erschien. In <a href="Los_Alamos_(New_Mexico)" title="Los Alamos (New Mexico)">Los Alamos</a> forschten im <a href="Manhattan-Projekt" title="Manhattan-Projekt">Manhattan-Projekt</a> unter der Leitung von <a href="Robert_Oppenheimer" title="Robert Oppenheimer">Robert Oppenheimer</a> die Physiker <a href="Enrico_Fermi" title="Enrico Fermi">Enrico Fermi</a>, <a href="Hans_Bethe" title="Hans Bethe">Hans Bethe</a>, <a href="Richard_Feynman" title="Richard Feynman">Richard Feynman</a>, <a href="Edward_Teller" title="Edward Teller">Edward Teller</a>, <a href="Felix_Bloch_(Physiker)" class="mw-redirect" title="Felix Bloch (Physiker)">Felix Bloch</a> und andere. Obwohl dieses Projekt von Anfang an der Waffenentwicklung diente, führten seine Erkenntnisse zum Bau der ersten zur Energiegewinnung genutzten Kernreaktoren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Öffentliche_Diskussion"><span id=".C3.96ffentliche_Diskussion"></span>Öffentliche Diskussion</h3></div>
<p>Kaum ein Gebiet der Physik hat durch seine Ambivalenz der friedlichen als auch zerstörerischen Nutzung die öffentliche Diskussion mehr angeheizt: Für Fortschrittskritiker war die Kernphysik die Büchse der <a href="Pandora" title="Pandora">Pandora</a>, für Fortschrittsgläubige eine der nützlichsten Entdeckungen des 20.&nbsp;Jahrhunderts. Die Kernspaltungstechnik war der Auslöser einer neuen Wissenschaftsethik (<a href="Hans_Jonas" title="Hans Jonas">Hans Jonas</a>, <a href="Carl_Friedrich_von_Weizs%C3%A4cker" title="Carl Friedrich von Weizsäcker">Carl Friedrich von Weizsäcker</a>). Die politische Auseinandersetzung um den vernünftigen und verantwortbaren Umgang mit der Kernenergie findet bis heute statt, z. B. in der Auseinandersetzung um den <a href="Atomausstieg" title="Atomausstieg">Atomausstieg</a> Deutschlands.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Institute_und_Forschungseinrichtungen_(Auswahl)"><span id="Institute_und_Forschungseinrichtungen_.28Auswahl.29"></span>Institute und Forschungseinrichtungen (Auswahl)</h2></div>
<p>Weltweit gibt es eine große Anzahl an Forschungseinrichtungen, die in der Kernphysik oder Kerntechnik forschen. Die Institute und Organisationen sind heutzutage meistens multidisziplinär aufgestellt und beinhalten häufig angrenzende Wissenschaften, wie die <a href="Teilchenphysik" title="Teilchenphysik">Teilchenphysik</a> (<a href="Hochenergiephysik" title="Hochenergiephysik">Hochenergiephysik</a>), <a href="Computerphysik" title="Computerphysik">Computerphysik</a> usw.
</p><p>Es werden im Folgenden einige bekannte Beispiele aufgezählt. Weitere Beispiele siehe <a href="Kerntechnik" title="Kerntechnik">Kerntechnik</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<ul><li><a href="Deutsches_Elektronen-Synchrotron" title="Deutsches Elektronen-Synchrotron">DESY Hamburg</a></li>
<li><a href="GSI_Helmholtzzentrum_f%C3%BCr_Schwerionenforschung" title="GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung">GSI Darmstadt</a></li>
<li><a href="Max-Planck-Institut_f%C3%BCr_Kernphysik" title="Max-Planck-Institut für Kernphysik">Max-Planck-Institut für Kernphysik</a>, Heidelberg</li>
<li>Ehem. <i>Kernforschungsanlage Jülich</i> (KFA), heute <a href="Forschungszentrum_J%C3%BClich" title="Forschungszentrum Jülich">Forschungszentrum Jülich</a>; dort das <i>Nuclear Physics Institute (IKP)</i><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ehem. <i>Kernforschungszentrum Karlsruhe</i>; dort immer noch aktiv das <a href="JRC_Karlsruhe" title="JRC Karlsruhe">JRC Karlsruhe</a> (ehem. <i>Europäisches Institut für Transurane</i> (ITU)) am <a href="Karlsruher_Institut_f%C3%BCr_Technologie" title="Karlsruher Institut für Technologie">KIT</a> Karlsruhe</li>
<li>Ehem. <i>Hahn-Meitner-Institut für Kernforschung Berlin</i>, heute <a href="Helmholtz-Zentrum_Berlin_f%C3%BCr_Materialien_und_Energie" title="Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie">Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie</a></li>
<li><i>Institut für Kernphysik</i> an der <a href="Technische_Universit%C3%A4t_Darmstadt" title="Technische Universität Darmstadt">TU Darmstadt</a><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Institut für Kernphysik</i> der <a href="Johannes_Gutenberg-Universit%C3%A4t_Mainz" title="Johannes Gutenberg-Universität Mainz">Universität Mainz</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Institut für Kernphysik</i> der <a href="Universit%C3%A4t_zu_K%C3%B6ln" title="Universität zu Köln">Universität zu Köln</a><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Max-Planck-Institut_f%C3%BCr_Plasmaphysik" title="Max-Planck-Institut für Plasmaphysik">Max-Planck-Institut für Plasmaphysik</a> (IPP)</li>
<li>Ehem. <i>Zentralinstitut für Kernforschung</i> Rossendorf, heute <a href="Helmholtz-Zentrum_Dresden-Rossendorf" title="Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf">Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Europa_und_International">Europa und International</h3></div>
<ul><li>Frankreich: <a href="Commissariat_%C3%A0_l%E2%80%99%C3%A9nergie_atomique_et_aux_%C3%A9nergies_alternatives" title="Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives">Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives</a> (CEA) sowie das <a href="Centre_national_de_la_recherche_scientifique" title="Centre national de la recherche scientifique">Centre national de la recherche scientifique</a> (CNRS)</li>
<li>England: <a href="Cavendish-Laboratorium" title="Cavendish-Laboratorium">Cavendish Laboratory</a>, <a href="Clarendon_Laboratory" title="Clarendon Laboratory">Clarendon Laboratory</a>, <a href="Atomic_Energy_Research_Establishment" title="Atomic Energy Research Establishment">Atomic Energy Research Establishment</a> (A.E.R.E), bzw. ihre Nachfolgeorganisation <a href="United_Kingdom_Atomic_Energy_Authority" title="United Kingdom Atomic Energy Authority">United Kingdom Atomic Energy Authority</a> (UKAEA)</li>
<li>Russland, z. B. <a href="Vereinigtes_Institut_f%C3%BCr_Kernforschung" title="Vereinigtes Institut für Kernforschung">Vereinigtes Institut für Kernforschung</a> oder <a href="Kurtschatow-Institut" title="Kurtschatow-Institut">Kurtschatow-Institut</a></li>
<li>USA, einige der 17 <a href="National_Laboratories" title="National Laboratories">National Laboratories</a><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, z. B. das <a href="Brookhaven_National_Laboratory" title="Brookhaven National Laboratory">Brookhaven National Laboratory</a> (BNL)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Preise_und_Auszeichnungen">Preise und Auszeichnungen</h2></div>
<ul><li><a href="Edward_Teller_Award" title="Edward Teller Award">Edward Teller Award</a> der <a href="American_Nuclear_Society" title="American Nuclear Society">American Nuclear Society</a> (ANS)<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, USA</li>
<li><a href="Ernest-Orlando-Lawrence-Preis" title="Ernest-Orlando-Lawrence-Preis">Ernest Orlando Lawrence Award</a>, USA</li>
<li>Ernest Rutherford Medal and Prize, GB</li>
<li><a href="Flerov-Preis" title="Flerov-Preis">Flerov-Preis</a>, UdSSR/RU</li>
<li><a href="Hans-A.-Bethe-Preis" title="Hans-A.-Bethe-Preis">Hans-A.-Bethe-Preis</a>, <a href="American_Physical_Society" title="American Physical Society">American Physical Society</a> (APS), USA</li>
<li><a href="Herman_Feshbach_Prize_in_Theoretical_Nuclear_Physics" title="Herman Feshbach Prize in Theoretical Nuclear Physics">Herman Feshbach Prize in Theoretical Nuclear Physics</a>, USA</li>
<li><a href="Kurtschatow-Goldmedaille" title="Kurtschatow-Goldmedaille">Kurtschatow-Goldmedaille</a>, UdSSR/RU</li>
<li><a href="Lise-Meitner-Preis" title="Lise-Meitner-Preis">Lise-Meitner-Preis</a> der <a href="European_Physical_Society" title="European Physical Society">European Physical Society</a> (EPS)</li>
<li>Nuclear Innovation Prize, EU</li>
<li><a href="Tom-W.-Bonner-Preis_f%C3%BCr_Kernphysik" title="Tom-W.-Bonner-Preis für Kernphysik">Tom-W.-Bonner-Preis für Kernphysik</a>, USA</li>
<li><i>Siehe auch die verwandten <a href="Kerntechnik#Forschung_und_Entwicklung" title="Kerntechnik">Preise und Auszeichnungen in der Kerntechnik</a> und <a href="Radiochemie#Preise_und_Auszeichnungen" title="Radiochemie">Radiochemie</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Subatomares_Teilchen" title="Subatomares Teilchen">Subatomares Teilchen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Teilchenphysik" title="Teilchenphysik">Teilchenphysik</a>, <a href="Atomphysik" title="Atomphysik">Atomphysik</a> und <a href="Atomkern" title="Atomkern">Atomkern</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einsteiger">Einsteiger</h3></div>
<ul><li><a href="Hans_Paetz_gen._Schieck" title="Hans Paetz gen. Schieck">Hans Paetz gen. Schieck</a>: <cite style="font-style:italic">Atome, Kerne, Quarks – Alles begann mit Rutherford</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">essentials</cite>). Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-24810-9, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-3-658-24811-6">10.1007/978-3-658-24811-6</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Hans+Paetz+gen.+Schieck&amp;rft.btitle=Atome%2C+Kerne%2C+Quarks+-+Alles+begann+mit+Rutherford&amp;rft.date=2019&amp;rft.doi=10.1007%2F978-3-658-24811-6&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783658248109&amp;rft.place=Wiesbaden&amp;rft.pub=Springer+Fachmedien+Wiesbaden&amp;rft.series=essentials" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Alexander Belyaev, Douglas Ross: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Basics of Nuclear and Particle Physics</cite> (=&nbsp;<cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Undergraduate Texts in Physics</cite>). Springer International Publishing, Cham 2021, ISBN 978-3-03080115-1, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-3-030-80116-8">10.1007/978-3-030-80116-8</a></span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Alexander+Belyaev%2C+Douglas+Ross&amp;rft.btitle=The+Basics+of+Nuclear+and+Particle+Physics&amp;rft.date=2021&amp;rft.doi=10.1007%2F978-3-030-80116-8&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783030801151&amp;rft.place=Cham&amp;rft.pub=Springer+International+Publishing&amp;rft.series=Undergraduate+Texts+in+Physics" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fachbücher"><span id="Fachb.C3.BCcher"></span>Fachbücher</h3></div>
<ul><li>Gerhard Musiol, Johannes Ranft, Roland Reif, <a href="Dieter_Seeliger" title="Dieter Seeliger">Dieter Seeliger</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Kern- und Elementarteilchenphysik</cite>. 2., korrigierte Auflage. Deutsch, Frankfurt am Main Thun 1995, ISBN 978-3-8171-1404-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.btitle=Kern-+und+Elementarteilchenphysik&amp;rft.date=1995&amp;rft.edition=2.%2C+korrigierte+Aufl&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783817114047&amp;rft.place=Frankfurt+am+Main+Thun&amp;rft.pub=Deutsch" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Klaus_Bethge" title="Klaus Bethge">Klaus Bethge</a>, Gertrud Walter, Bernhard Wiedemann: <cite style="font-style:italic">Kernphysik</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Springer-Lehrbuch</cite>). 3. Auflage. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-74566-2, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-3-540-74567-9">10.1007/978-3-540-74567-9</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Klaus+Bethge%2C+Gertrud+Walter%2C+Bernhard+Wiedemann&amp;rft.btitle=Kernphysik&amp;rft.date=2008&amp;rft.doi=10.1007%2F978-3-540-74567-9&amp;rft.edition=3.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783540745662&amp;rft.place=Berlin%2C+Heidelberg&amp;rft.pub=Springer+Berlin+Heidelberg&amp;rft.series=Springer-Lehrbuch" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Bogdan_Povh" title="Bogdan Povh">Bogdan Povh</a>, Klaus Rith, Christoph Scholz, Frank Zetsche, Werner Rodejohann: <cite style="font-style:italic">Teilchen und Kerne</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Springer-Lehrbuch</cite>). 9. Auflage. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-37821-8, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-3-642-37822-5">10.1007/978-3-642-37822-5</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Bogdan+Povh%2C+Klaus+Rith%2C+Christoph+Scholz%2C+...&amp;rft.btitle=Teilchen+und+Kerne&amp;rft.date=2014&amp;rft.doi=10.1007%2F978-3-642-37822-5&amp;rft.edition=9.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783642378218&amp;rft.place=Berlin%2C+Heidelberg&amp;rft.pub=Springer+Berlin+Heidelberg&amp;rft.series=Springer-Lehrbuch" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Alexandre_Obertelli" title="Alexandre Obertelli">Alexandre Obertelli</a>, Hiroyuki Sagawa: <cite style="font-style:italic">Modern Nuclear Physics: From Fundamentals to Frontiers</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">UNITEXT for Physics</cite>). Springer Singapore, Singapore 2021, ISBN 978-981-16-2288-5, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-981-16-2289-2">10.1007/978-981-16-2289-2</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Alexandre+Obertelli%2C+Hiroyuki+Sagawa&amp;rft.btitle=Modern+Nuclear+Physics%3A+From+Fundamentals+to+Frontiers&amp;rft.date=2021&amp;rft.doi=10.1007%2F978-981-16-2289-2&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9789811622885&amp;rft.place=Singapore&amp;rft.pub=Springer+Singapore&amp;rft.series=UNITEXT+for+Physics" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klassiker">Klassiker</h3></div>
<ul><li><a href="John_M._Blatt" class="mw-redirect" title="John M. Blatt">John M. Blatt</a>, <a href="Victor_F._Weisskopf" class="mw-redirect" title="Victor F. Weisskopf">Victor F. Weisskopf</a>: <cite style="font-style:italic">Theoretical Nuclear Physics</cite>. Springer New York, New York, NY 1979, ISBN 978-1-4612-9961-5, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-1-4612-9959-2">10.1007/978-1-4612-9959-2</a></span> (Originaltitel: <cite style="font-style:italic">op. cit.</cite> 1952.).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=John+M.+Blatt%2C+Victor+F.+Weisskopf&amp;rft.btitle=Theoretical+Nuclear+Physics&amp;rft.date=1979&amp;rft.doi=10.1007%2F978-1-4612-9959-2&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9781461299615&amp;rft.place=New+York%2C+NY&amp;rft.pub=Springer+New+York" style="display:none">&nbsp;</span> Dover 1991: ISBN 978-0-486-66827-7</li>
<li><a href="Hans_A._Bethe" class="mw-redirect" title="Hans A. Bethe">Hans A. Bethe</a>, Philip Morrison: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Elementary Nuclear Theory</cite>. Dover Publications, Mineola, NY 2006, ISBN 978-0-486-45048-3 (englisch, Originaltitel: <cite style="font-style:italic">op. cit.</cite> 1956.).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Hans+A.+Bethe%2C+Philip+Morrison&amp;rft.btitle=Elementary+Nuclear+Theory&amp;rft.date=2006&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9780486450483&amp;rft.place=Mineola%2C+NY&amp;rft.pub=Dover+Publications" style="display:none">&nbsp;</span></li>
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<li><a href="Amos_de-Shalit" title="Amos de-Shalit">Amos de-Shalit</a>, <a href="Herman_Feshbach" title="Herman Feshbach">Herman Feshbach</a>: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Theoretical Nuclear Physics – Vol.1: Nuclear Structure</cite>. John Wiley &amp; Sons, New York 1974 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Amos+de-Shalit%2C+Herman+Feshbach&amp;rft.btitle=Theoretical+Nuclear+Physics+-+Vol.1%3A+Nuclear+Structure&amp;rft.date=1974&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=New+York&amp;rft.pub=John+Wiley+%26+Sons" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>William F. Hornyak: <cite style="font-style:italic">Nuclear Structure</cite>. Academic Press, New York 1975, ISBN 978-0-12-356050-6 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/nuclearstructure0000horn">archive.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=William+F.+Hornyak&amp;rft.btitle=Nuclear+Structure&amp;rft.date=1975&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9780123560506&amp;rft.place=New+York&amp;rft.pub=Academic+Press" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Emilio_Segr%C3%A8" title="Emilio Segrè">Emilio Segrè</a>: <cite style="font-style:italic">Nuclei and Particles</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Advanced Book Program</cite>). 2. Auflage. Benjamin/Cummings Pub. Co., 1977 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/nucleiparticlesi0000segr">archive.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Emilio+Segr%C3%A8&amp;rft.btitle=Nuclei+and+Particles&amp;rft.date=1977&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.pub=Benjamin%2FCummings+Pub.+Co.&amp;rft.series=Advanced+Book+Program" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sachliteratur">Sachliteratur</h3></div>
<ul><li><a href="Steven_Weinberg" title="Steven Weinberg">Steven Weinberg</a>: <cite style="font-style:italic">Teile des Unteilbaren: Entdeckungen im Atom</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Spektrum der Wissenschaft</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2</span>). 1984, ISBN 3-922508-66-9.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=Steven+Weinberg&amp;rft.btitle=Teile+des+Unteilbaren%3A+Entdeckungen+im+Atom&amp;rft.date=1984&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3922508669&amp;rft.series=Spektrum+der+Wissenschaft" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Kernphysik" class="extiw external" title="wikt:Kernphysik">Wiktionary: Kernphysik</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://cdsweb.cern.ch/">CERN Dokumentenserver</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nndc.bnl.gov/">National Nuclear Data Center (NNDC),</a> umfangreiche Homepage des <a href="Brookhaven_National_Laboratory" title="Brookhaven National Laboratory">Brookhaven National Laboratory</a> (BNL) zu verschiedensten Datensätzen der Kernphysik (inklusive „Nuclear Wallet Cards“)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.leifiphysik.de/kern-teilchenphysik">Versuche und Aufgaben zur Kernphysik</a> auf Schülerniveau (<a href="LEIFI" class="mw-redirect" title="LEIFI">LEIFI</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="J%C3%B6rn_Bleck-Neuhaus" title="Jörn Bleck-Neuhaus">Jörn Bleck-Neuhaus</a>: <cite style="font-style:italic">Elementare Teilchen</cite>. Von den Atomen über das Standard-Modell bis zum Higgs-Boson. 2., überarbeitete Auflage. Springer, 2013, ISBN 978-3-642-32578-6, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220937-7433%22&amp;key=cql">0937-7433</a></span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-3-642-32579-3">10.1007/978-3-642-32579-3</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kernphysik&amp;rft.au=J%C3%B6rn+Bleck-Neuhaus&amp;rft.btitle=Elementare+Teilchen&amp;rft.date=2013&amp;rft.doi=10.1007%2F978-3-642-32579-3&amp;rft.edition=2.%2C+%C3%BCberarbeitete&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783642325786&amp;rft.issn=0937-7433&amp;rft.place=Berlin%2FHeidelberg&amp;rft.pub=Springer" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Horst_Wegener_(Physiker)" title="Horst Wegener (Physiker)">Horst Wegener</a>: <i>Physik für Hochschulanfänger</i>. Vieweg &amp; Teubner, 1982. S. 462.</span>
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